Haus P

Kernsanierung und Anbau, sowie Aufstockung eines bestehenden Wohnhauses.

Ort

Das Gebäude liegt als Solitär in Hanglage direkt unterhalb einer Schlossruine im Wald. Einen unmittelbaren Blick auf das Wohnhaus hat man, wenn man sich dem Ort von Westen nähert. Einen bemerkenswerten Ausblick über das unbebaute Tal wird vom Gebäude aus freigegeben.

Historie

Die Inschrift 1881 im erhaltenen Sandsteinsockel lässt das Baujahr vermuten. Eine Fotografie zeigt das Gebäude um 1900, welches zu dieser Zeit als Kegelbahn genutzt wurde. Auf nord-westlicher Seite findet sich eine alte, verzierte Klinkerwand deren Erhalt besondere Aufmerksamkeit erforderte. Auch die bestehenden Sandsteinwände im Untergeschoss, sowie die (Fachwerk-) Wände im Erdgeschoss wurden erhalten. Das Dach und der Dachraum wurden zurückgebaut und im gleichen Zuge durch einen modernen Holzbau als Wohnraumerweiterung neu hergestellt.

Planung

Ein begrüntes Flachdach integriert das Wohnhaus in die Umgebung. Die Fassade passt sich an die bestehende Farbigkeit des Waldes an. Die Konstruktion der neuen Bauteile ist klar zu erkennen. Sichtbare lasierte Vollholzdecken werden von lackierten Stahlkonstruktionen getragen. Im Erdgeschoss wurde das historische Holzständerwerk aufgearbeitet. Im Inneren fanden natürliche Materialien, wie Lehmputz und Eichendiele geölt Verwendung.